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Doku > Karikaturen - Hannes Hegen


Hannes Hegen
Die vielen Freunde und Sammler des MOSAIK (1955-1975) von Hannes Hegen mußten bis zum Ende der DDR so gut wie nichts von der Person des Schöpfers der drei Digedags - erst nach 1990 im wiedervereinten Deutschland kam Licht ins Dunkel um den öffentlichkeitsscheuen Zeichner.

1995 realisierte Hegen beim Berliner Verlag JUNGE WELT die langersehnte Neuauflage auch der ältesten MOSAIK-Hefte und konnte so eine späte Vermarktung seiner Digedag-Comics in der freien, gesamtdeutschen Marktwirtschaft erleben. Sogar die Verfilmung war ins Auge gefaßt.

Der richtige Name des Zeichners lautet JOHANNES HEGENBARTH. Er wurde als Sohn eines Glasfabrikanten am 16. Mai 1925 in Böhmisch-Kamnitz (heute Tschechische Republik) geboren. Die künstlerischen Einflüsse des Vaters und seines Onkels bewogen ihn 1943, ein Studium an der Wiener Hochschule für Angewandte Kunst zu beginnen, das er nach einem Semester beenden mußte, als er zur Deutschen Wehrmacht eingezogen wurde. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges und der Vertreibung aus der Heimat zog es ihn mit den Eltern nach Ilmenau / Thüringen, wo er zunächst als Bauarbeiter arbeitete. Durch seine zeichnerischen Ambitionen hatte er alsbald Nebeneinkünfte, indem er Glückwunschkarten und ähnliches entwarf. 1947 begann er ein Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig und reichte erste Satirekarikaturen bei der Redaktion des FRISCHEN WIND ein, wo es im Mai 1949 (Nr. 75) zur ersten Veröffentlichung kam.

Karikatur


Bis 1954 war Hegen fester Mitarbeiter des FRISCHEN WIND, zeichnete aber auch ganzseitige Beiträge für die NBI (Neue Berliner Illustrierte), die DEUTSCHE LEHRERZEITUNG und gelegentlich für die WOCHENPOST, deren Schriftzug er 1953 kreierte. Hegen schuf auch die zur Popularisierung des Altstoffsammelns gedachte Rumpelmännchen-Figur, die auf Plakaten, Postwerbestempeln und in Zeitungsaufrufen abgebildet wurde. ...

 
Karikaturen Teil 3: Hannes Hegen,
Die frühen Arbeiten 1949-54. Redaktion: Jürgen Hartwig
DIN-A4-Format, teils farbig, 105 S.

 
 

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